GENUSS  |  TRADITION  |  ANGEBOT  |  KONTAKT  | IMPRESSUM
TRADITION  
 
 
 
 
 
Der Tradition verpflichtet
 
Ganz in der Nähe des Restaurants & Landcafés Schmahl Am Schmalen bildet der Deilbach die natürliche Grenze zwischen Rheinland und Westfalen. Hier, an der schmalsten Stelle des Baches begann im 12.Jahrhundert die lange
Tradition des Anwesens "Am Schmalen". Seit dieser Zeit befindet sich das Anwesen
in Familienbesitz.

Zunächst ausschließlich als Bauernhof bewirt-schaftet, eröffneten dann im Jahr 1877 Friedrich Gustav Schmahl und seine Frau, Wilhelmine Schmahl, den ersten Gasthof im Deilbachtal. Sie bewirteten und beherbergten die Reisenden und Ausflügler, die einst noch mit Kutsche oder per Pedes zwischen Rheinland und Westfalen unterwegs waren. Die Einkehrenden stärkten sich an Milch, hausgemachter Wurst, zünftigen Braten sowie Obst und Gemüse aus eigener Ernte.

Nach einem schweren Brand, der den Hof nahezu zerstörte, wurde das Gebäude 1904 wiederaufgebaut, dies legte den Grundstein für die heutige Struktur des Hauses.

Die Holzinschrift am Eingang bekundet, dass Friedrichs Sohn, Wilhelm Schmahl und dessen Frau, Wilhelmine Kuhlendahl, den Betrieb 1922 nach ihrer Hochzeit übernahmen und diesen dann 1945 in die Hände Ihres Neffen, Friedrich Wilhelm Kuhlendahl, und seiner Frau, Hilde Schmahl, übergaben.

Durch die wachsende Beliebtheit des Gasthofes und dem immer größeren Zulauf der
Gäste in der Wirtschaftswunderzeit wurden die Räumlichkeiten recht bald zu klein. Alte Fotos des Hauses, die heute im Eingangsbereich hängen, belegen, dass zu dieser Zeit Mensch und Tier noch unter einem Dach lebten. Um mehr Platz zu gewinnen, wurden die Kühe aus dem Wohn- und Gasthaus in den anno 1958 erbauten Stall auf der gegenüberliegenden Straßenseite ausquartiert. Der so freigewor-dene, ehemalige Stall wurde zur Küche umgebaut, die sich auch heute noch in diesem Teil des Hauses befindet. Die ursprüngliche Einheit von landwirtschaftlichem und gastro-nomischem Betrieb wurde auf diese Weise getrennt und von nun an unabhängig vonein-ander bewirtschaftet.

Nichts desto trotz blieb der Grundsatz beste-hen, der die Beliebtheit des Restaurants & Landcafés Schmahl Am Schmalen ausmacht: Den Gästen wird nach wie vor so viel Hausge-machtes wie möglich angeboten.

Im Zuge der Erweiterung des Hauses wurde in den Jahren 1966-1968 der Teil des Gebäudes angebaut, der gegenwärtig den Saal, den Turm und die Stube beherbergt. Noch heute zeugt die Inschrift in der Sandsteinplatte an der Feuerstelle im Kaminzimmer von diesem Anbau.

1973
übernahmen die älteste Tochter, Irmgard Kuhlendahl und ihr Mann, Paul
Hessel das Restaurant. Auch sie führten und erweiterten dieses liebevoll im Sinne der Tradition. Die Theke, die heute einen großen Teil zur Gastlichkeit des Restaurants beiträgt,
wurde im Jahr 1991 erbaut. Zur gleichen Zeit legte man den alten Kamin im Eingangsbereich mit dem zugehörigen Steinbackofen frei. Durch die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit wurde es möglich, dass Sie sich heute an einem gemütlich knisternden Feuer aufwärmen können, wenn Sie an kalten Tagen unser Haus betreten.

Die lange Tradition des Hauses verpflichtet. Philipp Hruby, der das Restaurant & Landcafé Schmahl Am Schmalen seit 2006 führt, ist sich dessen bewusst. Seine vielen, neuen Ideen zum Wohl des Gastes wird er daher auch in Zukunft im Sinne dieser Tradition behutsam umsetzen.